Sonntag, 18 August 2019

Geschichte

Seit der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Wörgl am 05. Oktober 1876 haben bis heute immer wieder beherzte mutige Männer nach ihrem Eintritt in die Freiwillige Feuerwehr Wörgl getreu dem Wehrmannspruch: "GOTT ZU EHR, DEM NÄCHSTEN ZU WEHR !" das Gelöbnis abgelegt, den Dienst als freiwilliger Feuerwehrmann stets gewissenhaft zu erfüllen, den Vorgesetzten gegenüber gehorsam zu sein, Disziplin und Manneszucht zu halten und wenn notwendig, auch das Leben einzusetzen, um den Mitmenschen zu helfen. Am 25. Februar 1876 lud das Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Kufstein sämtliche Gemeindevorstehungen des Bezirkes Kufstein zu einer Besprechung über die Förderung des Löschwesens auf dem Lande ein. Aus Wörgl sind hierzu fünf Delegierte erschienen, unter ihnen der Vorsteher von Wörgl-Kufstein, Johann Auer (Schachtnerwirt), der danach Mitbegründer der Freiwilligen Feuerwehr Wörgl wurde. Bei dieser Sitzung in Kufstein wurde bereits der Ausschuß des in Tirol ersten Bezirksfeuerwehrverbandes gewählt. Der erste Bezirksfeuerwehrtag fand am 01. Mai 1876 in Kufstein statt, wo Anton Karg von der Freiwilligen Feuerwehr Kufstein erster Obmann wurde. Schließlich wurde am 05. Oktober 1876 die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wörgl gegründet. Sie ist die fünfälteste Feuerwehr im Bezirk Kufstein. Dem Alter nach rangieren vorher die FF Kufstein (1866), FF Rattenberg (1870), FF Kirchbichl (1875) und FF Ebbs (1875). Die Anfänge der Freiwilligen Feuerwehr Wörgl dürften eher schmerzhafter gewesen sein als anderswo. Wörgl bestand nämlich bis zum Zusammenschluß im Jahre 1910 und der Markterhebung am 13. August 1911 aus zwei selbstständig verwalteten Gemeinden: Kufstein-Wörgl und Rattenberg-Wörgl, getrennt durch den aus der Wildschönau kommenden Bach. Mit finanzieller Unterstützung durch die Gemeinde Wörgl konnte nach und nach der Fahrzeug- Geräte- und Monturbestand sowie das nötige Rüstzeug erneuert und ergänzt werden. So entwickelte sich die Freiwillige Feuerwehr immer mehr zu einer äußerst schlagkräftigen Wehr, die Aufgrund ihrer Männer und Ausrüstung bei Einsätzen im Bezirk Kufstein immer wieder herangezogen wird.

 

 

 


 

1607

Im Wörgler Dorfbrief wird bestimmt, daß die Kamine jährlich zweimal visitiert werden müssen.

1817

In Österreich wird die Allgemeine Feuerordnung erlassen.

1836

Die für Wörgl schrecklichste und folgenschwerste Brandkatastrophe ereignete sich am 04. Juni 1836, als die Pfarrkirche und weitere fünf Häuser ein Opfer der Flammen wurden.

1851

28. August 1851 - 4 Häuser und 2 Scheunen sind abgebrannt. Von allen Gemeinden bis Kufstein kamen Hilfeleistende mit Spritzen. Dadurch konnte ein ausbreiten des Brandes verhindert werden. Eines der abgebrannten Gebäude war das Lammwirtshaus.

1854

Aufgrund der großen Brände der vergangenen Jahre entschlossen sich die beiden Wörgler Gemeinden zur Errichtung einer neuen Spritzhütte und zum Ankauf einer zweiten Feuerlöschspritze.

1855

Bau der neuen Spritzhütte und Ankauf der zweiten Feuerlöschspritze. Aus verschiedenen Aufzeichnungen ergibt sich die Gewißheit, daß die Spritzhütte (später Feuerwehrgerätehaus) immer am gleichen Ort stand, nämlich an der Ecke Bahnhofstraße-Augasse (heute Tourismusverband Wörgl).

1867

Eine folgenschwere Brandkatastrophe betraf das Bauerhaus "Egerndorf". Am 23. Mai 1867 brannte das Bauernhaus Egerndorf ab, wobei 7 Personen den Tod fanden.

1876

Der erste Bezirksfeuerwehrtag wurde am 01. Mai 1876 in Kufstein abgehalten. Obmann wurde Anton Karg aus Kufstein. Am 05. Oktober 1876 war es dann soweit, die Freiwillige Feuerwehr Wörgl wurde gegründet. Erster Obmann der FF Wörgl wurde Johann Auer (1. Kdt.), Schachtnerwirt und Vorsteher von Kufstein-Wörgl.

1878

Ankauf einer großen Embacher Schubleiter. Nach dem Ausscheiden von Johann Auer übernahm 1878 der Spieglwirt Michael Hauser (2. Kdt.) die Obmannstelle, Franz Hörhager stand ihm als Stellvertreter bei. Am 22. September 1878 fand der vierte Bezirksfeuerwehrtag in Wörgl statt.

1880

Die Gemeinde Wörgl beschloß den Ankauf eines Saugers.

1881

In Tirol wird per Gesetz eine Feuerpolizei- und Feuerwehr-Ordnung erlassen. Der Spieglwirt Michael Hauser legte die Obmann-Funktion zurück. Nach langem Sträuben ließ sich der Gradlwirt Anton Volland (3. Kdt.) zur Übernahme der Aufgabe bewegen, an seiner Seite stand Andrä Spitzenstätter als Stellvertreter.

1882

Wegen Zwistigkeiten kam es am 15. Juli 1882 zu einer außerordentlichen Feuerwehr-versammlung, wobei Anton Volland seine Obmann-Funktion zurücklegte. Neuer Obmann wurde Franz Hörhager (4. Kdt.), sein Stv. wurde sein Bruder Johann Hörhager.

1884

Franz Hörhager legt seine Obmann-Funktion zurück. An seiner Stelle trat Sebastian Hohenauer (5. Kdt.), sein Stellvertreter wurde Michael Hauser.

1885

aufnahmeshein-1885

Aufnahmescheine der FF Wörgl 1885

 

Der neue Obmann Sebastian Hohenauer wollte die aktive Mitarbeit mit ziemlich drakonischen Mitteln durchsetzen. Er führte Mitgliederbeiträge ein, zog sich damit aber die allgemeine Kritik und Ablehnung zu und sah sich zum Rücktritt veranlaßt. Im Jänner 1885 wurde wiederum Michael Hauser (6. Kdt.) Obmann, Franz Hörhager wurde sein Stellvertreter.

1886

Am 18. September 1886 wurde der 12. Bezirksfeuerwehrtag in Wörgl abgehalten. Die FF Wörgl feierte 1886 auch ihr 10jähriges Bestandsjubiläum

1887

Erst seit einigen Jahren im Aufbau begriffen, fiel am 08. Mai 1887 die Cellulosefabrik der Firma Darbley aus Paris einem Großbrand zum Opfer. Brand der Cellulosefabrik am 08. Mai 1887

1889

Man glaubt es kaum, aber es gab in Wörgl eine Feuerwehrmusikkapelle. Sie wurde 1889 gegründet. Sie setzte damit wohl den Bestand der Bürgermusik Wörgl fort, die sich 1885 wegen des Mangels an Musikanten aufgelöst hatte.

1893

Michael Hauser und Franz Hörhager tauschten ihre Funktionen: Franz Hörhager (7. Kdt.) wurde Obmann und Michael Hauser sein Stellvertreter.

1895

Michael Hauser trat krankheitshalber aus seiner Obmann-Stellvertreterfunktion zurück. Neuer Stellvertreter wurde Josef Steinbacher, Gastwirt "Neue Post".

1896

Das persönliche Einvernehmen der führenden Köpfe muß sehr gut gewesen sein, denn 1896 übernahm Josef Steinbacher (8. Kdt.) die Obmannstelle, Franz Hörhager unterstützte ihn als Stellvertreter. Höchstes Lob wurde der Wehr anläßlich des 20. Gründungsfestes, verbunden mit dem 21. Bezirksfeuerwehrtag am 30. August 1896 zuteil.

1898

Franz Hörhager (9. Kdt.) übernahm zum dritten Mal die Obmannstelle. Sein neuer Stv. hieß Josef Egger, Unterkrumbacherbauer. Am 10. August 1898 wurde der Ankauf einer Czermackspritze beschlossen. 1898 begann das Bemühen um die Hochdruckwasserleitung Formen anzunehmen.

 

 


 

1901

Die Wörgler Feuerwehr war nun 25 Jahre alt und beging dieses Jubiläum mit der Weihe der neuen Feuerwehrfahne. Fahnenpatin und Spenderin war die Neuner-Wirtin, Frau Ursula Perathoner geb. Gasteiger. Festkomitee-Obmann Krippenbauer Johann Seisl hielt auch die Festansprache: >>Möge die neue Fahne unserer wackeren Feuerwehr ein Sporn zum Zusammenhalt im Kampfe gegen die Elemente sein!<

1902

Unterkrumbacherbauer Josef Egger (10. Kdt.) übernahm das Kommando. Der Gradlwirt Johann Huber wurde sein Stellvertreter.

1904

Am 11. September 1904 war Wörgl der Treffpunkt des 29. Bezirskfeuerwehrtages.

1906

Ankauf eines Schlauchwagens zum Aufhaspeln der nassen Schläuche. Zum 30jährigen Bestehen der FF Wörgl wurde am 02. September 1906 ein großes Feuerwehrfest gefeiert.

 

gertehaus 1906

 

1909

Bei der Generalversammlung am 26. Dezember 1909 wurde Kdt. Josef Egger zum Ehrenmitglied ernannt.

1911

Ein großes Fest war die Markterhebungsfeier am 12. und 13. August 1911 (Zusammenschluß der Gemeinde Rattenberg-Wörgl und Kufstein-Wörgl).

1914

Ausbruch des ersten Weltkrieges (1914-1918).

1915

Mit Schreiben vom 28. Juli 1915 bezog sich der Bezirksfeuerwehrverband Kufstein-Rattenberg darauf, daß in dieser Notzeit >>Frauen und Mädchen sowie Jünglinge unter 18 Jahren als Aushilfskräfte auf Kriegsdauer einer Feuerwehr einverleibt<< werden können.

1917

Am 06. Juni 1917 war Wörgl Treffpunkt des 39. Bezirkfeuerwehrtages des Bezirksfeuerwehr-verbandes Kufstein-Rattenberg. Es war zwischen dem Vorkriegsjahr 1913 und dem Nachkriegsjahr 1919 der einzige im Krieg abgehaltene Bezirkstag, und man war sich mit dem Wörgler Kdt. Josef Egger einig, daß das Feuerwehrwesen nach dem Krieg unbedingt wieder in Fluß gebracht werden müsse.

1918

Kdt. Josef Egger stellte am 06. Jänner 1918 bei der Generalversammlung fest, daß nach den statuarischen Bestimmungen Neuwahlen fällig wären. Mit Rücksicht darauf, daß man auf ein baldiges Kriegsende und die Rückkehr der eingerückten Kameraden hoffe, wurde ersucht, daß alle Funktionäre ihrer Aufgabe weiterhin gerecht werden.

1919

Das Ende des verlorenen Krieges sah die Bevölkerung in bitterer Not. Josef Egger legte am 30. Dezember 1919 bei der Feuerwehr-Generalversammlung seine Kommandantenfunktion nieder. Sein Nachfolger wurde Franz Gruber (11. Kdt.). Die Feuerwehr, vor dem Krieg eine selbstbewußte, stolze Formation, befand sich in einem Tiefstand.

1920

Man führte im Bezirk ein einheitliches Hornsignal für die Feuerwehr ein.

1922

Josef Egger, der von 1902 bis 1919 überaus erfolgreich die Feuerwehr geführt hatte, konnte wieder als Kommandant (12. Kdt.) gewonnen werden.

1923

Der personelle Zuwachs bei der Feuerwehr erfolgte vorzugsweise durch jene Männer, die im ersten Weltkrieg als Soldaten ihre Pflicht getan hatten. In dieser ersten Nachkriegszeit war es allgemein üblich geworden, im öffentlichen Interesse notwendige Anschaffungen, für die im Gemeindehaushalt keine Mittel vorhanden waren, durch Erträgnisse aus veranstalteten Festen und Bällen zu finanzieren.

1924

Ein "Familienfest der Gemeinde" feierte man 25. März 1924. Man hielt Rückschau auf die Gründungszeit, ehrte die Jubilare mit mehr als 40, 30 und 25 Jahren aktiver Feuerwehr-dienstzeit. Das Jahr 1924 war das letzte Jahr der Kronen-Inflation. So zerfloß auch der Fonds für eine neue Motorspritze. Trotzdem ließ man in der Einsatzbereitschaft keine Schwäche aufkommen. Als zum Jahresende 1924 eine elektrische Alarmsirene installiert und probeweise in Tätigkeit gesetzt wurde, stand man dieser Neuerung skeptisch gegenüber.

1925

Im Jahr 1925 war dagegen, wie anläßlich der Generalversammlung am 06. Dezember 1925 zufrieden festgestellt werden konnte, kein Brandfall. Die Feuerwehrführung wurde einstimmig in ihrer Funktion bestätigt.

1926

gruppenaufnahme 1925

 

Das Jahr 1926 ist in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Wörgl ein Markstein besonderer Art. Es stand im Zeichen des 50-Jahr-Jubiäums. Am 22. August 1926 beging der in Tirol älteste Feuerwehr-Bezirksverband Nr. 1 (Kufstein-Rattenberg) die Feier des 50-jährigen Bestandes

1927

Es wurden 100 Meter Schlauch angekauft sowie das Feuerwehrmagazin verbessert.

1929

Eine Motorspritze konnte angeschafft werden.

1931

brand krll 29.6.1931

 

Der 18. Jänner 1931 ist in der Geschichte der FF Wörgl ein wichtiger Stichtag. Bei der Jahreshauptversammlung trat Kdt. Josef Egger unwiderruflich ab. 54 Jahre aktiver Feuer-wehrdienst, davon 27 Jahre als Kdt. der FF Wörgl, waren für den gesundheitlich geknickten Mann Anlaß, die Führung der Wehr in jüngere Hände zu legen. Ihm folgte Johann Haaser (13. Kdt.), der viele Jahre als umsichtiger Stellvertreter Josef Egger unterstützt hatte. Als Stv. rückte Jakob Astner nach.

1932

Bei der Jahreshauptversammlung am 28. Jänner 1932 legte Franz Hörhager seine seit Jahrzehnten ausgeübte Funktion des Kassiers zurück. Als sein Nachfolger wurde Johann Gollner gewählt. Für Hans Federer, der mit Erfolg die Schriftführerarbeit verrichtete und diese nicht mehr auf sich nehmen konnte, wurde Fachlehrer Ernst Ascher als Schriftführer gewonnen. Am 14. Juni 1932 brannte nachts im Markt Hopfgarten die doppeltürmige Pfarrkirche. Auch die FF Wörgl leistete nachbarschaftliche Löschhilfe.Am 19. Juli 1932 feierte die Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Wörgl das Jubiläum des 25jährigen Bestandes. Feuerwehr und Rettungswesen halfen stets Schulter an Schulter. Am 28. August 1932 fand der 56. Bezirksfeuerwehrtag in Wörgl statt.

1933

Die Einweihung des Grattenbergl-Denkmales für die gefallen und verstorbenen Feuerwehrkameraden, am 03. September 1933, sah auch eine starke Abordnung der FF Wörgl, die einen finanziellen Beitrag für die Errichtung des Denkmales geleistet hatte.

1934

parade 1934

 

Seit Jahren wurde es praktiziert, daß Lokführer, wenn sie während der Fahrt irgendwo einen Brand wahrnahmen, langgezogene Pfeifsignale gaben und auf diese Weise den Feueralarm auslösten. Die Wachsamkeit der Eisenbahner war der guten Sache schon oft dienstbar.

1935

parade 1935

 

Am 06. August 1935 rückte die 5. Kompanie des Tiroler Standschützenregimentes Dollfuß in Wörgl ein. Wörgl war von nun ein Garnisonsort
1936 Das größte Ereignis 1936 war das Bestandsjubläum "60. Jahre FF Wörgl".Aus diesem Anlaß hielt man in ausführlichen Presseartikeln Rückschau. Die Jubelfeier beschränkte sich jedoch im Hinblick darauf, das der Bezirksverband Kufstein-Wörgl-Rattenberg mit einer großen Feier und einer Festschrift in die Öffentlichkeit trat, und auf einen Familienabend, abgehalten am 25. Oktober 1936 im großen Astnersaal.

1937

Ankauf eines Motor-Rüstfahrzeuges.

1938

Die Freiwilligen Feuerwehren, früher von der höheren Führung her darauf beeinflußt, sich aus dem politischen Tagesstreit herauszuhalten, erhielten bereits am 15. März 1938 einen partei-colorierten Aufruf: Kameraden! Wir haben soeben die Vereinigung des österreichischen Bundesstaates mit dem großen Deutschen Reich erlebt. Eine neue Zeit bricht für das gesamte Volk an, eine Zeit der Arbeit, die Zeit der Not ist vorbei. Dafür wollen wir unserem Führer Adolf Hitler danken und versprechen, unser Bestes in unserem Wirkungskreis zum Schutze der Heimat und Wohle des deutschen Volkes zu leisten.

1939

Ausbruch des zweiten Weltkrieges. Am 26. Jänner 1939 wurde im Gasthof "Neue Post" die 63. Jahreshauptversammlung abgehalten. Die Uhren gingen nun in allen Bereichen anders. Am 01. September 1939 begann der große Brand des Zweiten Weltkrieges. Die wehrfähigen Mitglieder der FF Wörgl wurden wie überall Soldaten. Die Freiwilligen Feuerwehren wurden samt Polizei und Gendarmerie dem Reichführer SS und Chef der Deutschen Polizei unterstellt. Ende des Jahres 1939 mußte das mit 01. Oktober 1939 für die Ostmark wirksam gewordene Reichsgesetz für das Feuerlöschwesen vom 28. November 1938 vollzogen werden: Sämtliche Freiwillige Feuerwehren wurden damit aufgelöst und der Deutschen Polizei als "Feuerlösch-Hilfspolizeitruppen" angegliedert. Statt Feuerwehrkommandant sagte man nun "Wehrführer", der nach militärischen Grundsätzen dem "Kreisfeuerwehrführer" und dem Ortsbürgermeister unterstellt war. Mit 31. Dezember 1939 mußte alles, was die Feuerwehr besaß, auch das aus eigenen Mitteln erworbene Feuerwehreigentum, der Gemeinde übergeben werden.

1942

In Anbetracht der gewaltigen Kriegsereignisse wurden lokale Brände in der Presse kaum mehr erwähnt. Trotzdem waren die Leistungen der Feuerwehrmänner nicht kleiner als früher.

1944

Jakob Astner (14. Kdt.) übernahm 1944 als neuer Wehrführer das Kommando der Feuerwehr.

1945

In der letzten Kriegsphase wurde die düstere, traurige und hoffnungslose Entwicklung überall spürbar: Die ältere Männer-Generation mußte zum Volkssturm einrücken, der Luftschutz wurde ausschließlich von Parteifunktionären übernommen, die feindlichen Fliegerangriffe drangen immer tiefer ins Alpenland hinein. Als Innsbruck und München Ziele schwerer Verwüstungen durch amerikanische Bombergeschwader wurden, mußten aus dem Bezirk Kufstein, und so auch aus Wörgl, altgediente Feuerwehrmänner zur Bekämpfung eingesetzt werden. Die Wörgler Bombentage vom 22./23. Februar 1945 werden in der Geschichte des Heimatortes als blutrote Erinnerungsdaten eingraviert bleiben. Was sich in diesen Tagen in unserer Heimat ereignete, ist allerdings in das schreckliche Kriegsgeschehen 1939-1945 einzuordnen. Doch Wörgl hat guten Grund, alljährlich am 23. Februar in der Kirche der Bombenopfer des Jahres 1945 zu gedenken, denn es fielen 46 in Wörgl wohnhafte Menschen und 23 Fremde, insgesamt 69 Personen, den Bomben zum Opfer. In Wörgl wurden 43 Häuser gänzlich zerstört, 105 Häuser wurden erheblich beschädigt. Beim Großangriff am 23. Februar 1945 brannten einige Bombenruinen. Die durch Einrückungen in den totalen Krieg verbliebe Rumpfmannschaft der FF Wörgl konnte nach dem Ablauf des Infernos nur zögernd mit den Löschaktionen beginnen. Mit dem Einmarsch der amerikanischen Panzer am 04. Mai 1945 in das teilweise bombenzerstörte Wörgl hatte hier der 2. Weltkrieg sein Ende gefunden. Es folgten Jahre der Besatzung und bitterer Not, doch: Neues Leben wuchs aus den Ruinen. Am 16. Mai 1945 wurde der Schlossermeister Lorenz Blattl (15. Kdt.) von der Gemeinde-führung schriftlich mit dem Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Wörgl betraut. Blattl sammelte zuerst die noch vorhandenen "Alten" und baute wieder eine einsatzfähige Wehr auf.

1946

Das Jahr 1946 wäre nach dem 70jährigen Bestehen der FF Wörgl ein Jubiläumsjahr gewesen. Daran war aber nicht zu denken. Am 07. und 20. Juli 1946 waren in Wörgl außerge-wöhnliche Hochwassersituationen zu beklagen.

1947

Am 23. Jänner 1947 wurde die erste Jahreshauptversammlung nach der Kriegszeit abgehalten. Bei der mittels Stimmzettel durchgeführten Wahl entfielen 50 Stimmen auf Lorenz Blattl als Kdt. und 38 Stimmen auf Anton Graus als Kdt-Stv.. Als Schriftführer wurde Ernst Ascher und als Kassier Johann Gollner wiedergewählt. Am 28. September 1947 war Wörgl auch Treffpunkt des 71. Bezirksfeuerwehrtages. Der Tiroler Landtag beschloß 1947 das Tiroler Landesfeuerwehrgesetz.

1948

Im Jahre 1948 übernahm Hans Hutterer die Schriftführerfunktion.
1950 Anläßlich der Glockenweihe im Dezember 1950 spendete die FF Wörgl einen ansehnlichen Betrag für die Anschaffung der dem Schutzpatron Florian gewidmeten Glocke.

 

 


 

1951

1951 wäre nach dem Beispiel anderer Wehren das Jubiläum 75 Jahre FF Wörgl fällig gewesen. An die Stelle eines Festes trat ein am 21. April 1951 abgehaltener Familienabend, in dessen Rahmen verdiente Kameraden geehrt wurden. 1951 war das Jahr der Stadt-erhebung.

1953

Der Gemeinderat von Wörgl beschloß am 16. Oktober 1953 den Beschluß, das neue Gerätehaus an der Salzburgerstraße zu bauen.

1954

Am 29. März 1954 war der Baubeginn des neuen Gerätehauses an der Salzburgerstraße. Große Freude löste schließlich aber der rasche Baufortschritt aus. Bereits am 12. September 1954 konnte Pfarrer Regner das neue Gerätehaus einweihen.

1958

Die Feuerwehr Wörgl stellte ein Tanklöschfahrzeug mit 6000 lt. Löschwasser in Dienst.

1962

brand holzfaser 1962

Großbrand der Holzfaserplattenfabrik am 08. Juli 1962

 

Verkehrsunfall am 02. Juli 1962 bei Kundl. Es starben zwei Personen. Am Sonntag morgen des 08. Juli 1962 entwickelte sich in der Holzfaserplattenfabrik nach einer Staubexplosion ein Großbrand, der trotz Einsatzes von 17 Wehren erst nach vielstündigem Kampf eingedämmt werden konnte.

1963

Für die FF Wörgl wurde ein neues Tanklöschfahrzeug Steyr 586 angeschafft.

1967

1967 wurde durch die Stadt Wörgl ein Kleinlöschfahrzeug Ford angekauft.

1972

Die FF Wörgl bekam ein neues Tanklöschfahrzeug Steyr 790 mit 4000 lt. Löschwasserinhalt.

1973

Anlässlich der Jahreshauptversammlung am 23. März 1973 trat der bewährte Kdt. Lorenz Blattl nach 27 Jahren Kommandantschaft zurück. Sein Nachfolger wurde Sebastian Egger (16. Kdt.), als Kdt-Stv. wurde Josef Egger gewählt. 1973 wurde auch der Neubau des Gerätehauses in der Michael-Pacher-Straße beschlossen.

1974

Baubeginn des neuen Gerätehauses in der Michael-Pacher-Straße.
1975 Am 29. Juni 1975 folgte die feierliche Einweihung des Gerätehauses in der M.-Pacher-Straße.

1977

Zum 100jährigen Bestandsjubiläum der FF Wörgl 1976 gab Kdt. Sebastian Egger eine Feuerwehrchronik in Auftrag, die von Hans Bramböck im November 1977 übergeben wurde.

1978

Bei der 102. Jahreshauptversammlung am 31. März 1978 im Gasthof "Neue Post" gab es Neuwahlen. Kdt. Sebastian Egger, der aus Altersgründen nicht mehr für die Kommandant-schaft kandidierte und aus dem Aktivstand der Wehr ausschied, wurde von Richard Schipflinger, Gastwirt "Weißes Lamm" (17. Kdt.) abgelöst, sein Stv. Wurde Ing. Helmut Widauer. Schriftführer wurde Johann Filzer und Kassier Edi Pichler.

1979

1979 konnte ein Großtanklöschfahrzeug 12.000 lt. und ein Kommandofahrzeug in den Dienst gestellt werden. Der LFV Tirol übergab 1979 der FF Wörgl ein neues Stromaggregat im Wert von S 280.000,--.

1980

einweihung dl-30 1980

Eine gebrauchte Drehleiter "Magirus" konnte von der Berufsfeuerwehr Stuttgart angekauft werden.

1981

Als Stützpunktfeuerwehr bekam die FF Wörgl vom LFV Tirol ein SRF übergeben. Durch die Gemeinde Wörgl wurde ein KLF VW LT 35 angekauft. Weiters wurde durch die Kameraden der FF Wörgl ein gebrauchtes Zweiachs-Fahrgestell MAN angekauft und zu einem TLF mit 6000 lt. Löschwasser in Eigenregie umgebaut, sowie mit einen 10 Tonnen Lastenkran ausgestattet. Mit der zunehmenden Technisierung der FF Wörgl wurde 1981 die Stille Alarmierung installiert.

1982

Die ersten Piepser (Stille Alarmierung) wurden angekauft.

1983

Am 04. April 1983 fand die 107. Jahreshauptversammlung im Gasthof "Weißes Lamm" mit Neuwahlen statt. Richard Schipflinger (17. Kdt.) wurde wiedergewählt, sein Stellvertreter Ing. Helmut Widauer trat aus beruflichen Gründen zurück. Neuer Kdt.-Stv. wurde Helmut Farthofer, Schriftführer Johann Filzer und Kassier Edi Pichler.

1986

Am 14. November 1986 brannte die alte Molkerei in Wörgl fast vollständig ab.

1987

In der BH Kufstein wurde am 23. Mai 1987 die Bezirks-Notrufzentrale "Florian 15" eröffnet.

1988

112. Jahreshauptversammlung am 08. Jänner 1988 beim Gasthof Lamm mit Neuwahlen. Kdt. wurde Josef Egger, Unterkrumbacher-Bauer (18. Kdt.), Kdt.-Stv. Richard Koidl, Schriftführer Thomas Widauer und Kassier Martin Pichler. Am 30. Mai 1988 wurde Josef Egger zum ABI von Wörgl-Kundl-Wildschönau gewählt

1989

Die FF Wörgl konnte am 03. März 1989 ein neues Kommandofahrzeug in den Dienst stellen. Kostenpunkt ca. 700.000 Schilling.

1990

Die FF Wörgl konnte eine neue Drehleiter DL 23-12 von Metz in den Dienst stellen.Im Oktober 1990 konnte eine Jugendfeuerwehr durch Thomas Schmidt, Harald Mairhofer und Michael Hechenblaikner ins Leben gerufen werden.

1991

Am 11. August 1991 feierte die Stadt Wörgl ihre 40jährige Stadterhebung, wobei die FF Wörgl mit zahlreichen Fahrzeugen beim Festumzug mitwirkte.

1993

Bei der 117. Jahreshauptversammlung beim Gasthof "Neue Post" standen Neuwahlen auf dem Programm. Richard Koidl (19. Kdt.) löste Josef Egger als Kdt. ab. Sein Kdt.-Stv. wurde Franz Sollerer jun.. In ihrer Funktion bestätigt wurde Kassier Martin Pichler und Schriftführer Thomas Widauer. Im April 1993 wurde bei der FF Wörgl eine neue Generation von Feuerwehrhelmen angeschafft. Es kam der Helm von Rosenbauer "Heros".

1994

Der 26. Juli 1994 war ein schwarzer Tag in der Geschichte von Wörgl. Ein Jahrhundert-unwetter verwüstete die Innenstadt von Wörgl. Nach sintflutartigen Regenfällen verwandelte sich der Wörgler Bach in einen reißenden Fluß, der an mehreren Stellen über die Ufer trat und sich quer durch die Stadt einen Weg bahnte. Wie durch ein Wunder wurde bei dem verheerenden Unwetter niemand verletzt. Man schätzte den Schaden an die 150 Mio. Schilling.Der Katastropheneinsatz forderte den Einsatz von 27 Feuerwehren. Die FF Wörgl war vom 26. Juli - 03. August 1994 im Einsatz und leistete dabei an die 5000 Stunden. Am 05. November 1994 konnte die FF Wörgl ihr neues TLFA 3000 in Empfang nehmen. In den Monaten September-November 1994 bauten einige Kameraden unserer Wehr eine neue Funkzentrale. Die FF Wörgl lud am 19. November 1994 zu einem Familienabend im Gerätehaus. Auf dem Programm stand die Weihe des neuen Tanklöschfahrzeuges, der neuen Funkzentrale, eines Schnelleinsatzzeltes sowie der neu renovierten Fahne der FF Wörgl aus dem Jahre 1901. Höhepunkt des Abends aber war die Ernennung von Alt-Bezirksfeuerwehrkommandant Karl Farthofer zum Ehrenmitglied der FF Wörgl.

1995

Am 01. Juli 1995 begann Peter Ladstätter seinen Dienst als hauptberuflicher Gerätewart der FF Wörgl. 1995 konnte auch eine neue Generation von Einsatzmäntel angekauft werden. Lieferant ist die Firma Teled aus der Schweiz.

1996

Vom 03. bis 06. Juli 1996 feierte die FF Wörgl ihr 120jähriges Bestandsjubiläum. Mit einer Ausstellung zum Thema "Feuerwehr" präsentierte sich die FF Wörgl im City Center. Der Höhepunkt aber war aber die Präsentation am 06. Juli 1996 mit allen Fahrzeugen und Gerätschaften in der Wörgler Bahnhofstraße. Anläßlich des Bestandsjubiläums wurde auch eine Festschrift gedruckt. Auflage war ca. 5500 Stück und wurde an jeden Haushalt in Wörgl verteilt.

1998

Bei der 122. Jahreshauptversammlung am 09. Jänner 1998 standen Wahlen auf dem Pro-gramm. Kdt. Richard Koidl stellte sich nicht mehr zur Wahl. Praktisch einstimmig wurde Franz Sollerer jun. zum Kommandanten (20. Kdt.) und Helmut Farthofer zum Kdt.-Stv. gewählt. In ihrer Funktion bestätigt wurde Kassier Martin Pichler und Schrift-führer Thomas Widauer. Als Austausch für den KLF-Ford von 1967 erhielt die FF Wörgl am 12. Juli 1998 ein Rüstlösch-fahrzeug auf Mercedes 1627 AF mit 2000 Liter Löschwasser und mit zahlreicher Berge-ausrüstung.Aus den Beständen der Stadtwerke Wörgl konnte ein VW-Pritschenwagen angekauft und zu einem LAST (Versorgungsfahrzeug) umgebaut werden. Wohl einer der größten Brände der Nachkriegszeit ereignete sich am 15.-17. Dezember 1998 beim Sägewerk Pfeifer in Kundl/Liesfeld. Das Holzschnittwerk wurde bis auf die Grundmauern vernichtet. Es standen 250 Feuerwehrmänner mit 40 Einsatzfahrzeugen im Einsatz.

2000

Ein TLF der FF Wörgl verunglückte am 22. September 2000 bei der Rückfahrt von einer Übung. Beide Kameraden kamen mit dem Schrecken davon.
Im Oktober 2000 verstarb der langjährige Kassier der Feuerwehr Wörgl. Bei der Übernahme der Kameradschaftskasse wurden große Fehlbestände festgestellt. Karl Schallhart wurde bei einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung zum Kassier gewählt.

 

 


 

2001

Die Freiwillige Feuerwehr Wörgl feierte im Jahr 2001 ihr 125igstes Gründungsfest. Das große Fest fand vom 23.-24. Juni 2001 beim Gerätehaus Wörgl statt.
Auch ein Oldtimertreffen mit Rundfahrt, Einsatzübungen, Fahrzeugschau usw. stand auf dem Programm. Der Wettergott hatte an diesen Tagen ein erbarmen mit uns, den Tirol zeigt sich von einer seiner schönsten Seiten.
Der Schusterbauernhof in Kirchbichl brannte am 11. April 2004 nieder.
Am 04. Mai 2001 feierte der Bezirksfeuerwehrverband Kufstein in Wörgl sein 125. Bestandsjubiläum mit einer großen Fahrzeugparade. Anschließend fand der Bezirksfeuerwehrtag in Wörgl statt.
Die neue Landesfeuerwehrschule Tirol ging am 19. Mai 2001 in Telfs in Betrieb. Am 02. Mai 2001 beteiligten sich alle Feuerwehrjugendgruppen aus Tirol bei der Aktion "Ein Schlauch geht auf Reisen". Die Wasserleitung wurde von der alten Feuerwehrschule in Innsbruck bis in die neue Feuerwehrschule in Telfs gelegt. Es beteiligten sich an die 1000 Kameraden der Feuerwehrjugend und verbrauchten dabei 1800 B-Schläuche.
Die Stadt Wörgl feierte am 19. August ihr 50jährige Stadterhebung (1951-2001).
Beim Familienaben der Freiwillige Feuerwehr Wörgl konnte ein neuer SRF, KLF und 12 Atemschutzgeräte in den Dienst gestellt werden. Alt-Kommandant Richard Koidl erhielt die Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Wörgl.

2002

www.feuerwehr.woergl.at12

 Am 07. Jänner 2002 brannte der Dachstuhl der Hauptschule Rattenberg vollständig aus.


Ein Industriebrand ereignete sich am 12. Jänner 2002 bei den Montanwerken Brixlegg.
Der Feuerwehrausflug führte uns vom 15.-16. Juni 2002 nach Schärding.

 

www-13.feuerwehr.woergl.at

 Am 28. Juni 2002 beteiligten sich 120 Helfer bei einer großen Gelenksbusübung an der Salzburgerstrasse.


Ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei Toten ereignete sich am 16. September 2002 auf der A12 bei Langkampfen.
Im Jahr 2002 konnte die Freiwillige Feuerwehr Wörgl einen Entwicklungsschritt nach vorne.

2003

Bei der 127. Jahreshauptversammlung wurde Kommandant HBI Franz Sollerer in seinem Amt bestätigt. Auch Kommandant-Stv. OBI Helmut Farthofer, Kassier HV Karl Schallhart und Schriftführer HV Thomas Widauer wurden wieder gewählt.
Bei der Abschnittkommandantenwahl am 08. Mai 2003 wurde Franz Sollerer zum Abschnittskommandanten gewählt. Er folgte dem langjährigen ABI Heinrich Fuchs nach.
Im August 2003 brannte der Wald am Hundalmjoch.
Mehrere Brandstiftungen im selben Gebäude hielt im August und September 2003 die Freiwillige Feuerwehr Wörgl auf trapp. Der Brandstifter konnten jedoch von der Exekutive ausgeforschte werden.

 

05

 Am 05. September 2003 brannte das Wirtschaftsgebäude Unterasten in der Wildschönau bis auf die Grundmauern nieder.

2004

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 Einer der größten Wohnhausbrände in Wörgl ereignete sich am 06.01.2004.

 

Ein Wohnhaus mit 15 Parteien in der Bibiane Blaikner Strasse stand in Vollbrand. Wörgl war am 27.-29. August 2004 Austragungsort des 15. Bundesfeuerwehrjugend-Leistungsbewerb 2004. Dieser 15. Bundesfeuerwehrjugend-Leistungsbewerb 2004 war sicherlich einer der größten Projekte in den letzten Jahren, die die Freiwillige Feuerwehr Wörgl veranstaltete. Sieger wurde übrigens die Jugendgruppe Tragwein aus Öberösterreich.
Ein dreitägiger Feuerwehrwehrausflug führte uns vom 12.-14. September 2004 ins Burgenland nach Mörbisch.
Ende September 2004 konnte ein neues Großtanklöschfahrzeug 12000/500/250 in den Dienst gestellt werden. Kostenpunkt für das neue Fahrzeug € 340.000,00.
Kdt. Stv Helmut Farthofer - Neues Ehrenmitglied LFI A.D. Willi Gruber - Kdt. Franz Sollerer

Am 26. November 2004 hatte die Freiwillige Feuerwehr Wörgl ihren traditionellen Familienabend, wo wieder zahlreiche Kameraden geehrt wurden. Die wohl höchste Ehrung ging an Alt-Landesfeuerwehrinspektor Ing. Wilhelm Gruber, der die Ehrmitgliedschaft der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wörgl erhielt.
Auf verlangen des Gemeinderates der Stadt Wörgl trat am 23. Dezember unser langjähriger Kommandant ABI Franz Sollerer zurück. Grund dafür ist die angebliche Unvereinbarkeit seiner beruflichen Tätigkeit als Geschäftsbereichleiter bei der Stadtwerke Wörgl GmbH mit der ehrenamtlichen Tätigkeit als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Wörgl. Die Agenden des Kommandanten übernahm bis zur Neuwahl Kommandant-Stv. OBI Helmut Farthofer.

2005

Ein Informationstag am 15.01.2005 in der Wörgler Bahnhofstrasse mit mehreren Bergeübungen eröffnete das Gesundheitsjahr 2005 der Stadt Wörgl. Am 01.02.2005 verstarb unser Ehrenringträger Walter Fritsche im 88igsten Lebensjahr. Bei der 129. Jahreshauptversammlung wurde Josef Koidl zum Kommandanten gewählt und folgte Franz Sollerer jun. nach, der seine Funktion aus beruflichen Gründen 2004 zurücklegte. Helmut Fahrthofer verblieb weiterhin Kommandantstellvertreter.

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Beim Bezirksfeuerwehrtag am 20.05.2005 in Kramsach wurde der Wörgler Pfarrer Mag. Theo Mairhofer zum Feuerwehrkuraten ernannt.

002

 

Am 06.07.2005 standen mehrere Gebäude in der historischen Stadt Rattenberg in Flammen. Ausgelöst durch Bauarbeiten.

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004

 

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Ende August 2005 wurde Tirol von heftigen Regenfällen heimgesucht, wobei das dadurch entstandene Hochwasser eine Spur der Verwüstung durch unser Land zog. Von West nach Ost wälzte sich, neben zahlreichen anderen außer Kontrolle geratenen Bächen und Flüssen, der hochwasserführende Inn durch das ganze Bundesland und verursachte enorme Schäden an allem was nicht mehr in Sicherheit gebracht werden konnte. Der Morgen des 23. August 2005 wird vielen Wörglern/innen ewig in Erinnerung bleiben. Ausgelöst durch einen Dammbruch am Pumpwerk des Wörgler Gießen verursachte der hochwasserführende Inn großflächige Überschwemmungen im Stadtgebiet. Es fanden dramatische Evakuierungen der Bevölkerung mit Booten in den betroffenen Gebieten statt. Das Hochwasser im Stadtgebiet entspannte sich erst nach 24 Stunden. Die Feuerwehr Wörgl wurde bei den Aufräumungsarbeiten von den Feuerwehren des Bezirkes Kufstein, aus dem ganzen Land Tirol, aus den Bundesländern, aus Südtirol, der Wasserrettung, Rotes Kreuz, Samariterbund, Bergrettung, Polizei, Bundesherr, Firmen und Privatpersonen aus Nah und Fern unterstützt. Die Aufräumungsarbeiten dauerten mehrere Wochen. Dieses Ereignis hat trotz aller Tragik wieder eines unter Beweis gestellt, wenn auch der zwischenmenschliche Umgang in unserer Gesellschaft immer rauer wird, so kann man in Notsituationen immer mit Hilfe rechnen.

 

007

 

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Aufgrund der Ereignisse 2005 konnten noch im selben Jahre mehrere elektrische Schmutzwasserpumpen, Motorbetriebene Schmutzwasserpumpen und Öl-Wassersauger angekauft werden.

Die Freiwillige Feuerwehr Wörgl rückte im Jahr 2005 zu 445 Feuerwehreinsätzen aus:

 

32 Brandeinsätze
47 Brandeinsätze
47 Fehlalarme Brandmeldeanalgen
121 Technische Einsätze
198 Arbeitseinsätze

 

2006

 

 

Im Jänner 2006 brannte es mehrmals auf der Mülldeponie Riederberg.

 

036

 

037

 

Am 19.06.2006 stürzte ein Sattelzugfahrzeug, beladen mit 24 Tonnen Bier auf der Autobahnzufahrt Wörgl-West, Fahrtrichtung Innsbruck um. Die Feuerwehr Wörgl und Bruckhäusl luden die Ladung auf einen anderen LKW um.

 

038

 

Ein schweres Hagelunwetter zog am 29.06.2006 über Wörgl und sorgte für mehrere Feuerwehreinsätze.

 

039

 

 

 

 

Der 16. Bundesfeuerwehrjugendleistungsbewerb fand vom 25.-27.08.2016 in Feldbach, Steiermark statt. Da Wörgl 2004 der Austragungsort des 15. Bundesfeuerwehrjugendleistungsbewerbes war, übergab die Feuerwehrjugend Wörgl die Bewerbsfahne an die Feuerwehr Feldbach.

 

040

 

Am 23.09.2006 wurde an der Landesfeuerwehrschule Tirol zum ersten Mal die Atemschutzleistungsprüfung in Gold durchgeführt. Thomas Schmidt, Thomas Steinbacher und Marcus Pezzei holten zum ersten Mal Gold für den Bezirk Kufstein.

 

041

 

Seit dem 01.07.2006 wird der Notruf 122, Bezirk Kufstein, von der ILL – Integrierte Landesleitstelle Tirol in Innsbruck abgewickelt.

 

042

 

130 Jahre Freiwillige Feuerwehr Wörgl – Dazu fand am 16. September 2006 ein Informationstag in der Bahnhofstrasse Wörgl statt.

 

043

 

 

Im Jahr 2006 konnte ein neues Transportfahrzeug (LAST Wörgl) angeschafft werden. Aufgebaut wurde das Fahrzeug durch die Firma Achleitner in Wörgl. Anschaffungskosten € 80.000,00.

 

044

 

Die Freiwillige Feuerwehr Wörgl rückte im Jahr 2006 zu 435 Feuerwehreinsätzen aus:

 

 

35 Brandeinsätze
3 Brandeinsätze
79 Fehlalarme Brandmeldeanalgen
153 Technische Einsätze
165 Arbeitseinsätze

 

 

 

2007

 

 

Ein Brand in der Lackierbox der Firma Achleitner in der Innsbruckerstrasse verursachte großen Schaden.

 

046

 

 

Der Landesfeuerwehrverband Tirol übergab am 08. März 2007 eine Hochleistungspumpe, maximale Förderleistung 6.000 lt. Wasser pro Minute an die Stützpunktfeuerwehr Wörgl.

 

047

 

 

 

 

Das technische Leistungsabzeichen in Bronze konnte im Juli 2007 erfolgreich durch eine Gruppe der Feuerwehr Wörgl bestanden werden.

 

048

 

 

 

 

Dauerregen an mehreren Tagen ließen den Gießenbach am 06. September 2007 ansteigen. Erinnerungen an das Hochwasser von 2005 wurden wach. Mehrere Großpumpen aus ganz Tirol konnten schlimmeres verhindern.

 

049

 

 

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der A12 bei Wörgl forderte am 09. September 2007 2 Totesopfer.

 

050

 

 

 

 

 

Ein Großbrand vernichtete am 09. Oktober 2007 eine Scheune des Walchbauern in Kirchbichl.

 

051

 

Im November 2007 wurde die Umfahrung Bruckhäusl mit Umfahrungstunnel für den Verkehr freigeben. Die Freiwillige Feuerwehr Wörgl ist nun Tunnelfeuerwehr bzw. Portalfeuerwehr. Unser Tanklöschfahrzeug TLFA 3000 wurde daher zum Tunnelfahrzeug umgerüstet.

 

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053

 

Am 16. November 2007 fand ein Familienabend mit Beförderungen und Einweihung der neuen Fahrzeuge statt. Eingeweiht konnten beim Familienabend 2007 ein Kommandofahrzeug, ein Mannschaftstransportfahrzeug (Finanzierung durch die Kameradschaftskasse), Lasttransportfahrzeug und eine Hochleistungspumpe.

 

054

 

055

 

Im Jahr 2007 konnten weiters 90 digitale Pager „Swissphone DE 925" mit Ladestation, 12 digitale Handfunkgeräte Motorola MTH 800, 10 digitale Fahrzeugfunkgeräte Motorola MTN 800, 9 Atemschutzfunkgeräte Motorola GP 340, 6 Dräger PSS BG 4 Kreislaufatemschutzgeräte, 6 Interspiro Atemschutzgeräte, 3 Dräger Regis 500 Atemschutzüberwachungstafeln und einen Satz Weber Bergeschere und Bergespreizer angeschafft werden.

 

 

 

 

 

Die Freiwillige Feuerwehr Wörgl rückte im Jahr 2007 zu 370 Feuerwehreinsätzen aus:

 

45       Brandeinsätze

6         Brandeinsätze

81       Fehlalarme Brandmeldeanalgen

118     Technische Einsätze

120     Arbeitseinsätze

 

 

2008

 

 

Unser Ehrenmitglied und Landesfeuerwehrinspektor a.D. Ing. Wilhelm Gruber verstarb nach schwerer Krankheit am 21. Jänner 2008. Bei der Firma Holz Pfeifer in Kundl ereignete sich am 29. März 2008 eine Staubexplosion, wobei ein Arbeiter schwer verletzt wurde.

 

056

 

Franz Sollerer jun. wurde am 11. April 2008 von den Delegierten des Abschnittes 5 – Bezirk Kufstein als Abschnittskommandant wiedergewählt. Die 132. Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen fand im Veranstaltungszentrum Komma statt. Josef Koidl wurde in seiner Funktion als Kommandant bestätigt. Günther Ladstätter folgt Helmut Farthofer als Kommdandantstellvertreter, der nicht mehr zur Wahl antrat. In der Funktion als Schriftführer wurde Thomas Widauer und als Kassier Karl Schallhart wiedergewählt.

 

057

 

 

Ein Großbrand vernichtete am 06. Mai 2008 ein Bauernhaus im Ortskern von Angath. 

 

058

 

059

 

Im Juni 2008 konnte der erste Hochwasserschutz an der Sparzufahrt in Betrieb genommen werden.

 

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Am 14. und 15. November 2008 legte Hubert Ziepl die Feuerwehrmatura ab, das Leistungsabzeichen in Gold.

 

060

 

 

Im Jahr 2008 konnte die neue Generation der Rosenbauer Einsatzhelme „Heros“ angeschafft werden (75 Helme).

 

 

Die Freiwillige Feuerwehr Wörgl rückte im Jahr 2008 zu 388 Feuerwehreinsätzen aus:

 

44       Brandeinsätze

6         Brandeinsätze

77       Fehlalarme Brandmeldeanalgen

123     Technische Einsätze

138     Arbeitseinsätze

 

 

2009

Ein Brandmeldealarm entpuppte sich am 22.03.2009 bei der Firma Bauwaren Alois Mayr als Realeinsatz. Ein Kurzschluss an einem Elektrogerät verursachte großen Sachschaden in den Verkaufsräumen der Firma.

 

062

 

 

Ein Gesamttiroler Kräftemessen anlässlich des Gedenkjahres 2009 fand in Axams am 05. und 06. Juni 2009 statt. Die Feuerwehr Wörgl nahm mit zwei Bewerbsgruppen in Bronze am Landesfeuerwehrleistungsbewerb teil.

 

063

 

064

 

 

Zehn Feuerwehren waren am 16. September 2009 nach Erl ausgerückt, um einen Großbrand am sogenannten Rainer-Hofes in Ortskern zu löschen.

 

065

 

 

Die Jahreshauptübung fand am 24. Oktober 2009 in der Augasse statt. Übungszenario war ein Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen und Personen.

 

066

 

 

 

 

Am 21. November 2009 konnte eine Gruppe der Feuerwehr Wörgl in Bruckhäusl das technische Leistungsabzeichen in Silber erringen.

 

068

 

Die Freiwillige Feuerwehr Wörgl rückte im Jahr 2009 zu 378 Feuerwehreinsätzen aus:

 

32       Brandeinsätze

1         Brandeinsätze

86       Fehlalarme Brandmeldeanalgen

151     Technische Einsätze

108     Arbeitseinsätze

 

2010

 

Ein tödlicher Verkehrsunfall ereignete am 24. Jänner 2010 auf der A12 bei Wörgl.

 

069

 

 

Ein Großbrand vernichte am 17. März 2010 die Tischlerei Fischbacher in Kundl.

 

070

 

071

 

Am Dienstag, den 20. April 2010 brannte im Gewerbegebiet, Gemeinde Kundl das Bauernanwesen Jagglhof bis auf die Grundmauern nieder.

 

073

 

Die Florianifeier am 04. Mai 2010 stand ganz im Zeichen der Feurwehrjugend Wörgl – 25 Jahre Feuerwehrjugend Wörgl (1985-2010).

 

074

 

Zwei Bewerbsgruppen traten am 05. Juni 2010 beim Landesfeuer-wehrleistungsbewerb 2010 in Nesselwängele an und konnten das Leistungs-abzeichen in Silber erfolgreich erringen.

 

075

 

076

 

Schwere Unterwetter zogen am 17. Juli 2010 über Wörgl und hinterließ eine Spur der Verwüstung im Stadtgebiet.

 

077

 

 

Der Feuerwehrausflug 2010 führte uns vom 27.-29. August nach Wien.

 

079

 

Die Feuerwehr Wörgl rückte 2010 zu 96 Brandmeldealarmen aus, wobei sich fünf Alarmierungen als Ernstfall herausstellten.

Angeschafft wurde 2010 eine neue Tragkraftspritze Rosenbauer Fox III.

Die Freiwillige Feuerwehr Wörgl rückte im Jahr 2010 zu 415 Feuerwehreinsätzen aus:

 

42       Brandeinsätze

1         Brandeinsätze

96       Fehlalarme Brandmeldeanalgen

149     Technische Einsätze

127     Arbeitseinsätze

 

2011

 

2011 war das Europäische Jahr der Freiwilligkeit mit vielen Veranstaltungen in ganz Österreich. Auch nach 2011 gilt es, kontinuierlich die Rahmenbedingungen für Freiwillige zu verbessern und gemeinsam weiterzuentwickeln.

 

Einer der schwersten Verkehrsunfälle mit Lastkraftfahrzeugen in der Umgebung von Wörgl ereignete sich am 07. Jänner 2011 auf der B171 bei Söll. Ein Streufahrzeug und ein Sattelschlepper krachten mit voller Wucht seitlich zusammen und blieben im Straßengraben liegen. Die Lenker konnten erst nach Stunden geborgen werden, aber beide überlebten.

 

080

 

081

 

 

In den Morgenstunden des 09. Jänner 2011 kam es zu einem gefährlichen Wohnungsbrand in einer Wohnanlage in der Friedhofstraße. Mehrere Bewohner mussten mit der Drehleiter und Leitern aus dem Gebäude gerettet werden.

 

082

 

 

Am 10. März 2011 brannte das Bauernanwesen „Obernasen“ in Itter bis auf Grundmauern nieder.

 

083

 

 

Im Umfahrungstunnel von Bruckhäusl ereignete sich am 04. August 2011 ein schwerer Verkehrsunfall mit PKW und LKW.

 

084

 

Am 04. Oktober 2011 konnte eine neue Hubrettungsbühne als Ersatz der Drehleiter aus 1990 in Dienst gestellt werden. Beim stattfindenden Familienabend 2011 wurde die neue Hubrettungsbühne und Tragkraftspritze Rosenbauer Fox III eingeweiht.

Helmut Farthofer erhielt Aufgrund seiner Verdienste die Ehrenmitgliedschaft bei der Freiwilligen Feuerwehr Wörgl.

 

085

 

086

 

087

 

 

2011 war das Jahre der Fahrzeugbrände.

 

088

 

089

 

090

 

Die Freiwillige Feuerwehr Wörgl rückte im Jahr 2011 zu 448 Feuerwehreinsätzen aus:

 

43       Brandeinsätze

99       Fehlalarme Brandmeldeanalgen

172     Technische Einsätze

134     Arbeitseinsätze

 

2012

 

Franz Sollerer jun. wurde bei der 136. Jahreshauptversammlung am 23. März 2012 die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

 

091

 

 

Schwere orkanartige Unwetter zogen am 21.06.2011 über Wörgl. Entwurzelte Bäume, abgedeckte Häuser und überflutete Keller waren das Ergebnis.

 

092

 

093

 

Wieder verursachte ein Hagelunwetter im 08. Juli 2012 Millionenschäden im Tiroler Unterland.

 

094

 

095

 

 

Ein Jahr der Unwetter. 25. August 2012 war wieder Weltuntergangstimmung nach heftigen Gewittern mit großen Schäden in der Stadt.

 

097

 

098

 

Der Feuerwehrausflug vom 15.-16. September 2012 führte uns ins Salzkammergut – Hallstadt, Gmunden, St. Wolfgang und mit der Schafsbergbahn auf den Schafberg.

 

099

 

 

Am 10. November 2012 vernichtete ein Brand den Gasthof „Kundlerklamm“ in Kundl. Man vermutete Brandstiftung.

 

101

 

Im Jahr 2012 feierte der Landesfeuerverband seinen 140igsten Geburtstag.

 

Die Freiwillige Feuerwehr Wörgl rückte im Jahr 2012 zu 456 Feuerwehreinsätzen aus:

 

60       Brandeinsätze

3         Brandeinsätze

88       Fehlalarme Brandmeldeanalgen

208     Technische Einsätze

97       Arbeitseinsätze