Dienstag, 23 Juli 2019

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143. Jahreshauptversammlung

JHE 41552Zahlreiche Ehrengäste waren zur 143. Jahreshauptversammlung der FF Wörgl in den Saal des Volkshauses gekommen. So waren neben der Wörgler Bürgermeisterin Hedi Wechner, Vbgm. Hubert Aufschnaiter, NR Christian Kovacevic, die GR Hubert Mosser, Michael Riedhart, Andreas Schmidt, PI-Kdt. Franz Hohlrieder, Rot Kreuz Arzt Dr. Kurt Höfler, BR-Kdt. Florian Margreiter, OSTL. Gerhard Thurner, WL Manfred Greiderer (alle Rotes Kreuz) und BFI Stefan Winkler sowie der Bruckhäusler Kommandant Andreas Acherer der Einladung des Wörgler Feuerwehrkommandanten Armin Ungericht gefolgt.

 

Kdt. Stv. Hubert Ziepl zeigte in seinem Bericht auf dass im letzten Berichtsjahr zu mehreren schweren Unfällen ausgerückt werden musste bei denen Schwerverletzte aber leider auch Tote mit schwerem Bergegerät geborgen werden mussten. Auch zu Küchenbränden wurde ausgerückt die durch vergessenes Essen auf den Herden ausgelöst wurden. Mehrmals wurde die Wehr auch zur Nachbarschaftshilfe bei großen Bränden in der Wildschönau und Kundl angefordert. Wörgl selbst wurde von größeren Brandereignissen verschont.  Einige Unwettereinsätze mussten ebenfalls abgearbeitet werden. Zwei Einsätze bleiben den Florianijüngern aber sicherlich noch lange in Erinnerung, zum einen der Brand einer Acetylenflasche in der Nähe des Wörgler Bahnhofes, wo sogar Beamte des Einsatzkommandos Cobra zum Einsatz kamen. Ein weiterer Einsatz forderte die Mannen auf Grund eines medizinischen Notfalls in einem Kran in 40 Meter Höhe wo der Höhenrettungstrupp der Wehr zum Einsatz kam. Hier zeigte wich wieder einmal wie wichtig Training und Übungen sind. Monate vorher wurde genau solch eine Situation auf einem Baukran in Radfeld beübt. Insgesamt rückte die Wehr zu 40 Brandeinsätzen, 94 Technischen Einsätzen, 1 Brandwache sowie zu 49 Arbeitseinsätzen aus. 77-mal schlugen Brandmelder an, wobei es sich 72 Mal um einen Fehlalarm handelte. 5-Mal kam es zu einem Realeinsatz nach einer Brandmeldealarmierung. In Summe rückten die Mannen der Wörgler Wehr zu 256 Einsätzen mit 2.079 Einsatzstunden aus. Der gesamte Zeitaufwand betrug im abgelaufenen Jahr 16.706 Stunden!

 

Kommandant Armin Ungericht zeigte auf das im letzten Jahr der Hubsteiger allein 38-mal eingesetzt wurde. Solche Einsatzzahlen von Hubrettungsgeräten findet man normalerweise nur bei Berufsfeuerwehren wieder. Mit unserem 12.000er werden immer wieder die Straßenreinigungen durchgeführt und bei diesem Fahrzeuge steht im kommenden Jahr eine Generalsanierung an. Erfreulich auch dass uns die Raika Wörgl 10 neue Helme spendierte, dafür nochmals ein Dankeschön. Somit sind rund 95% unserer Einsatzmannschaft mit neuen Helmen ausgerüstet. Die Fa. Egger sponserte uns eine neue Wärmebildkamera auch hier ein großes Danke! Allein im Jänner wurden die Wehren im Bezirks Kufstein zu 400 Einsätzen gerufen wobei natürlich die großen Schneemengen das Haupteinsatzpotential waren. In Richtung Bürgermeisterin ließ Ungericht wissen dass der Tank aus dem Jahre 1994 langsam in die Jahre kommt und zu überdenken ist was wir hier machen. Auch wird das 10 Jahre Service beim Hubsteiger fällig, dabei wird das Fahrzeug 2 bis drei Monate ausfallen und in Karlruhe überholt. Dies wird ein größerer finanzieller Brocken sein, wir rechnen mit 50.000 bis 70.000 Euro an Kosten hierbei. Trotz der Umstände dass wir vom Ausweichquartier unsere Einsätze bestreiten mussten konnten alle Einsätze bestens abgearbeitet werden. Jetzt sind wir im neuen Feuerwehrgebäude und so langsam können wir ans fertig werden denken aber es ist noch einiges zu tun. Am 29. Juni dieses Jahres wird es eine Einweihungsfeier geben dies wird ein großes Fest werden, so der Kommandant.

 

Beim ATS Wettbewerb haben unsere Mannen Silber geholt, so der Atemschutzbeauftragte in seinem Bericht. 161 Atemluftflaschen wurden verbraucht was einer Menge von 230.000 Liter Atemluft entspricht. 36 neue Atemschutzflaschen wurden angeschafft sowie neue Atemschutzgeräte.

 

Der Jugendbeauftragte Lukas Prosch ist stolz auf seine jungen Burschen, haben sie doch bei Wissenstest 3 mal Gold, 2 mal Silber und 1 mal Bronze nach Hause geholt! 36 Tätigkeiten bei denen die Burschen 722 Stunden feuerwehrtechnisch ausgebildet wurden schlagen sich hier zu Buche. 9 Burschen waren es im letzten Jahr heuer sind es fünf Burschen aber das wird schon wieder mehr, meinte der Jugendbetreuer. Sechs seiner Nachwuchsmänner werden heute angelobt und verstärken somit den Aktivstand.

 

BFI Stefan Winkler stellte fest dass sich in Wörgl relativ viele Hochhäuser befinden und diese natürlich eine spezielle Herausforderung im Einsatzwesen sind. Hier sieht man aber auch dass der Sicherheitsstandart der ersten Hochhäuser ganz anders ist als jene die in den letzten Jahren entstanden sind. Von einem Hochhaus spricht man ab einer Höhe von acht Stockwerken. Wichtig und unerlässlich sind die dauernden Übungen denn wir müssen bei einem Einsatz spontan reagieren und richtig handeln.

 

Bürgermeisterin Hedi Wechner bedankte sich bei der Wehr für ihre Einsätze auch wenn es im letzten Jahr einige wenige waren so schaffte doch der provisorische Standort sicherlich einige Probleme die aber bestens gemeistert wurden. Sie wünsche den Mannen der Wörgler Wehr in ihrer neuen Behausung das Allerbeste und ein gesundes und unfallfreies Nachhause kommen von den Einsätzen.

 

ANGELOBUNG:

Johannes Feiersinger,

Thomas Mairhofer,

Daniel Schlögl,

Florian Hechenblaickner,

Markus Perner,

Fabio Stöckl

 

 

BEFÖRDERUNG:

HAUPTVERWALTER:

Sebastian Prosch.

 

EHRUNGEN:

40 JAHRE FEUERWEHR:

Thomas Widauer.

 

60 JAHRE FEUERWEHR:

Josef Egger.

 

 

Text: Wilhelm Maier  Bilder: FF Wörgl

 

 

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